Italien vs. Irland: Zweiter Klasse zur EURO

Alle Tifosi fiebern dem letzten Vorrunden-Spiel ihrer Elf am heutigen Abend entgegen. Dabei schwingt oftmals ein gewisses Unbehagen mit. Zum einen fürchten sie, dass Kroatien und Spanien 2:2 spielen, womit Italien selbst bei einem eigenen Sieg aufgrund der direkten Vergleiche ausgeschieden wäre. Zum anderen blicken sie argwöhnisch auf ihren eigenen Gegner: Irland. Eigentlich sollten die Iren nach den bisher gezeigten Leistungen die Squadra Azzurra vor keine großen Probleme stellen, doch da gibt es noch Giovanni Trapattoni auf der Bank der Iren und vor dem hat ganz Italien einen Heidenrespekt. Seine Landsleute trauen dem alten Trainerfuchs zu, den Iren eine Marschroute mit auf den Weg zu geben, die sein Heimatland straucheln lässt. Realistisch betrachtet ein überzogener Respekt. Trapattoni mag zwar über reichlich Erfahrung und Wissen verfügen, sein Team präsentierte sich allerdings bei diesem Turnier als zu blauäugig und ehrfurchtsvoll. Kein Wunder bei einem Aufgebot, das mehrere Spieler umfasst, die in ihren Vereinen keine Leistungsträger sind oder die sogar nur zweitklassig spielen.

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Irland vs. Kroatien: Irish blood, English heart

Bei der EURO in Polen und der Ukraine treten 36 Nationalspieler an, die nicht in den Ländern geboren wurden, für die sie auflaufen. Am stärksten „bediente“ sich die Auswahl der Republik Irland bei im Ausland geborenen Spielern. Angesichts der engen historischen Verbindungen zum britischen Nachbarn verwundert es wenig, dass die insgesamt acht „Gastspieler“ samt und sonders in Großbritannien und Nordirland auf die Welt kamen.

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