Insider im Gespräch über … Mandela Egbo (#2)

Die erste Personalie, die auf das Duo Dimitrios Grammozis/Carsten Wehlmann zurückzuführen ist, ist seit Dienstag fix. Der 22-jährige Engländer Mandela Egbo heuert zur kommenden Saison nach vier Jahren in Mönchengladbach beim SVD an. Dem ehemaligen englischen Juniorennationalspieler blieb bei den Rheinländern der Durchbruch im Profikader verwehrt, weshalb er reichlich Erfahrung in der Regionalliga West sammelte. Sein Sprung zu den Lilien beschert ihm nun immerhin einen Kaderplatz bei einem Zweitligisten. Wie der Außenverteidiger einzuschätzen ist, das frage ich gleich zwei Gladbach-Fans mit Podcaster- und Blogger-Background: Yvonne von FRÜF und Jonas von schwarzweissgruen.de kennen sich bei der zweiten Mannschaft der Fohlen aus.

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2018/19: Abschlusstabellen vs. kicker-Ranglisten in Liga 1 & 2

Aus die Maus! Die 1. Bundesliga und die 2. Bundesliga haben ihre 34. Spieltage hinter sich gebracht. Heute Abend kommt es dann zum ersten Teil des allerletzten Halali, wenn sich der VfB Stuttgart und Union Berlin um den letzten Platz in Liga 1 duellieren. Dabei hätte es durchaus zwei andere Teams erwischen können, wenn man den Benotungen des kicker Sportmagazins glauben darf. Wie schon mehrmals in den letzten Jahren habe ich mir eine kleine Spielerei erlaubt und die Abschlusstabelle den kicker-Bewertungen gegenübergestellt:

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Insider im Gespräch über … Erich Berko

Der erste Lilien-Neuzugang der Spielzeit 2019/20 ist schon seit Ende Januar klar: Erich Berko stößt von Dynamo Dresden zum SVD. Der beim VfB und den Stuttgarter Kickers ausgebildete Offensivspieler ist nach Tobi Kempe, Romain Brégerie und Marcel Franke der vierte Neuzugang, der in den letzten Jahren aus Dresden kam. Wie der 24-Jährige einzuschätzen ist, darüber unterhalte ich mich mit Dynamo-Fan Ludo, der einen Statistik-Blog betreibt. Weiterlesen

#D98AUE: „Ein entscheidender Faktor zum Klassenerhalt war unsere Defensive“

War vor zwölf Monaten beim Duell Darmstadt gegen Aue am 34. Spieltag ordentlich Druck auf dem Kessel, so hat das Aufeinandertreffen am Sonntag das Potenzial zu einem besseren Freundschaftskick zu werden. Beide stehen in der Tabelle Seite an Seite und spielen um Platz 11. Im Optimalfall können beide sogar noch auf Rang 10 springen, womit die 98er das (reichlich glückliche) Vorjahresergebnis eingestellt hätten. Definitiv spannender wird es sein, was sich personell in der Sommerpause tut. Wer wird uns noch von der Konkurrenz abspenstig gemacht und wer kommt nach dem bereits im Winter dingfest gemachten Wechsel von Erich Berko (Dynamo Dresden) neu hinzu? Wer gehen muss, ist indessen schon klar.

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#FCID98: „Über einen Abstieg dürfte sich eigentlich niemand beschweren“

Ingolstadt spielt definitiv eine total verrückte Saison. Da holen sie bis zum 27. Spieltag jämmerliche 19 Punkte, nur um unter dem vierten Cheftrainer der Saison in fünf Partien 13 Punkte einzufahren. So könnte es bei zwei noch ausbleibenden Partien tatsächlich so weit kommen, dass der Klub in sieben Spielen so viele Zähler holt, wie in den 27 zuvor. Das würde reichen, um sich von einem direkten Abstiegsplatz zu entfernen. Das erinnert in übersteigerter Manier an die Aufholjagd der Lilien vom vergangenen Jahr. Just diese Lilien könnten am Sonntag der Aufholjagd der Schanzer ein Stoppschild setzen.

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#D98FCU: „Dass vor Darmstadt gegen Union auf lange Bälle von Union hinzuweisen ist, ist … neu“

Da ist sie im Saison-Endspurt doch noch: Die vor einem Dreivierteljahr von Dirk Schuster ausgegebene „sorgenfreie Spielzeit“. Die letzten drei Partien ohne Aufstiegschance oder Abstiegskampf anzugehen, ist im Lilienuniversum alles andere als üblich. Der Trainereffekt hatte sich beim SVD also tatsächlich eingestellt. Dimitrios Grammozis holte in acht Spielen 14 Punkte. Hinzu kommt der Dreier von Interimstrainer Kai Peter Schmitz gegen Dresden. Seit der Entlassung von Dirk Schuster verdoppelten die Lilien nicht nur ihre Punktausbeute pro Spiel, sie halbierten auch noch die Anzahl der Gegentreffer! Die 98er empfangen zum vorletzten Heimspiel der Saison Union Berlin. Die Hauptstädter und deren Fans sind nach dem 2:0 gegen den HSV guter Dinge und wollen im Aufstiegskampf weiterhin am Ball bleiben.

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#KOED98: „Das Auf und Ab dieser Mannschaft ist nicht vorhersehbar“

Wenn die Lilien am Freitagabend in Köln antreten, dann bittet der Klassenprimus zum Tanz. Aufgrund der beiden Unentschieden gegen Duisburg und den HSV sowie der überraschenden 0:3-Niederlage in Dresden, kann der effzeh dann aber noch nicht den Deckel drauf machen. Die letzten Ergebnisse sorgten für reichlich dicke Luft am Geißbockheim und Coach Markus Anfang wird nicht nur medial angezählt. Dennoch wird den Kölnern der Aufstieg kaum mehr zu nehmen sein. Hinzu kommt: Mit den 98ern kreuzt ein gern gesehener Gegner auf. Die letzten Spiele am Bölle gewann Köln mit 6:1 und 3:0. Die letzten beiden Heimspiele mit 4:1 und 2:0. Und diese Siege hätten gar noch deutlicher ausfallen müssen. All das verdeutlicht: Auf die Truppe von Dimitrios Grammozis wartet eine große Aufgabe bei einem schwer gereizten Gastgeber. Das Spiel kann böse in die Hose gehen, … oder der SVD geht in seiner Außenseiterrolle auf.  Weiterlesen

#D98BOC: „Nur 30 bis 40 Minuten, das reicht auf fremden Plätzen eben nicht“

Der Tabellennachbar aus Bochum schaut am Sonntag vorbei. Seit mittlerweile neun Jahren spielen die einstmals Unabsteigbaren nun schon in der 2. Bundesliga. Ein hoch gehandelter Aufstiegsanwärter waren sie in diesem Zeitraum eher selten. Passend zum Maus-Maskottchen verkörpert der langjährige Bundesligist inzwischen so etwas wie die graue Maus im Unterhaus. In den letzten Monaten kamen Johannes Wurtz, der langzeitverletzte Selim Gündüz und Coach Dimitrios Grammozis aus Bochum ans Böllenfalltor. Insbesondere der Trainer wird wissen, wie er sein neues Team auf seinen alten Arbeitgeber einzustellen hat.

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#FCMD98: „Wir haben beileibe ausreichend Lehrgeld gezahlt“

Tjoah. 33 Punkte stehen bei den Lilien auf der Habenseite. Bei noch sechs Saisonspielen beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz plötzlich nur noch sechs Punkte. Der könnte am kommenden Wochenende sogar auf drei Pünktchen zusammenschmelzen, sofern Sandhausen gewinnt und der SVD im direkten Duell beim 1. FC Magdeburg verliert, der auf eben jenem Relegationsplatz liegt. Damit das in Sachsen-Anhalt nicht passiert, muss das Team von Dimitrios Grammozis engagierter und wesentlich konzentrierter auftreten als am vergangenen Wochenende in Fürth. Der Klassenerhalt ist noch lange nicht in trockenen Tüchern und ich will mich nicht schon wieder aus der Komfortzone verabschieden, in der ich mich nach dem jüngsten Zwischenhoch gerade erst gewähnt hatte!

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#SGFD98: „Grammozis hätte ich gerne in Fürth gesehen“

Aus Fürth fuhr der SVD in den letzten Zweitligaspielzeiten nie so richtig happy nach Hause. 2015 verloren die aufstiegswilligen Lilien am vorletzten Spieltag bei den vom Abstieg bedrohten Franken mit 0:1, 2017 musste eine abgerutschte Flanke von Hamit Altintop in allerletzter Minute herhalten, um wenigstens noch einen schmeichelhaften Punktgewinn einzufahren. Damals standen beide Teams zum Beginn der Rückrunde im Tabellenkeller, vor dem Duell am Sonntag liegen beide Seite an Seite im Tabellenmittelfeld, mit neun beziehungsweise zehn Punkten Abstand auf den Relegationsplatz.

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