2018/19: Abschlusstabellen vs. kicker-Ranglisten in Liga 1 & 2

Aus die Maus! Die 1. Bundesliga und die 2. Bundesliga haben ihre 34. Spieltage hinter sich gebracht. Heute Abend kommt es dann zum ersten Teil des allerletzten Halali, wenn sich der VfB Stuttgart und Union Berlin um den letzten Platz in Liga 1 duellieren. Dabei hätte es durchaus zwei andere Teams erwischen können, wenn man den Benotungen des kicker Sportmagazins glauben darf. Wie schon mehrmals in den letzten Jahren habe ich mir eine kleine Spielerei erlaubt und die Abschlusstabelle den kicker-Bewertungen gegenübergestellt:

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#D98AUE: „Ein entscheidender Faktor zum Klassenerhalt war unsere Defensive“

War vor zwölf Monaten beim Duell Darmstadt gegen Aue am 34. Spieltag ordentlich Druck auf dem Kessel, so hat das Aufeinandertreffen am Sonntag das Potenzial zu einem besseren Freundschaftskick zu werden. Beide stehen in der Tabelle Seite an Seite und spielen um Platz 11. Im Optimalfall können beide sogar noch auf Rang 10 springen, womit die 98er das (reichlich glückliche) Vorjahresergebnis eingestellt hätten. Definitiv spannender wird es sein, was sich personell in der Sommerpause tut. Wer wird uns noch von der Konkurrenz abspenstig gemacht und wer kommt nach dem bereits im Winter dingfest gemachten Wechsel von Erich Berko (Dynamo Dresden) neu hinzu? Wer gehen muss, ist indessen schon klar.

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#FCID98: „Über einen Abstieg dürfte sich eigentlich niemand beschweren“

Ingolstadt spielt definitiv eine total verrückte Saison. Da holen sie bis zum 27. Spieltag jämmerliche 19 Punkte, nur um unter dem vierten Cheftrainer der Saison in fünf Partien 13 Punkte einzufahren. So könnte es bei zwei noch ausbleibenden Partien tatsächlich so weit kommen, dass der Klub in sieben Spielen so viele Zähler holt, wie in den 27 zuvor. Das würde reichen, um sich von einem direkten Abstiegsplatz zu entfernen. Das erinnert in übersteigerter Manier an die Aufholjagd der Lilien vom vergangenen Jahr. Just diese Lilien könnten am Sonntag der Aufholjagd der Schanzer ein Stoppschild setzen.

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#D98FCU: „Dass vor Darmstadt gegen Union auf lange Bälle von Union hinzuweisen ist, ist … neu“

Da ist sie im Saison-Endspurt doch noch: Die vor einem Dreivierteljahr von Dirk Schuster ausgegebene „sorgenfreie Spielzeit“. Die letzten drei Partien ohne Aufstiegschance oder Abstiegskampf anzugehen, ist im Lilienuniversum alles andere als üblich. Der Trainereffekt hatte sich beim SVD also tatsächlich eingestellt. Dimitrios Grammozis holte in acht Spielen 14 Punkte. Hinzu kommt der Dreier von Interimstrainer Kai Peter Schmitz gegen Dresden. Seit der Entlassung von Dirk Schuster verdoppelten die Lilien nicht nur ihre Punktausbeute pro Spiel, sie halbierten auch noch die Anzahl der Gegentreffer! Die 98er empfangen zum vorletzten Heimspiel der Saison Union Berlin. Die Hauptstädter und deren Fans sind nach dem 2:0 gegen den HSV guter Dinge und wollen im Aufstiegskampf weiterhin am Ball bleiben.

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#D98BOC: „Nur 30 bis 40 Minuten, das reicht auf fremden Plätzen eben nicht“

Der Tabellennachbar aus Bochum schaut am Sonntag vorbei. Seit mittlerweile neun Jahren spielen die einstmals Unabsteigbaren nun schon in der 2. Bundesliga. Ein hoch gehandelter Aufstiegsanwärter waren sie in diesem Zeitraum eher selten. Passend zum Maus-Maskottchen verkörpert der langjährige Bundesligist inzwischen so etwas wie die graue Maus im Unterhaus. In den letzten Monaten kamen Johannes Wurtz, der langzeitverletzte Selim Gündüz und Coach Dimitrios Grammozis aus Bochum ans Böllenfalltor. Insbesondere der Trainer wird wissen, wie er sein neues Team auf seinen alten Arbeitgeber einzustellen hat.

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#FCMD98: „Wir haben beileibe ausreichend Lehrgeld gezahlt“

Tjoah. 33 Punkte stehen bei den Lilien auf der Habenseite. Bei noch sechs Saisonspielen beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz plötzlich nur noch sechs Punkte. Der könnte am kommenden Wochenende sogar auf drei Pünktchen zusammenschmelzen, sofern Sandhausen gewinnt und der SVD im direkten Duell beim 1. FC Magdeburg verliert, der auf eben jenem Relegationsplatz liegt. Damit das in Sachsen-Anhalt nicht passiert, muss das Team von Dimitrios Grammozis engagierter und wesentlich konzentrierter auftreten als am vergangenen Wochenende in Fürth. Der Klassenerhalt ist noch lange nicht in trockenen Tüchern und ich will mich nicht schon wieder aus der Komfortzone verabschieden, in der ich mich nach dem jüngsten Zwischenhoch gerade erst gewähnt hatte!

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#SGFD98: „Grammozis hätte ich gerne in Fürth gesehen“

Aus Fürth fuhr der SVD in den letzten Zweitligaspielzeiten nie so richtig happy nach Hause. 2015 verloren die aufstiegswilligen Lilien am vorletzten Spieltag bei den vom Abstieg bedrohten Franken mit 0:1, 2017 musste eine abgerutschte Flanke von Hamit Altintop in allerletzter Minute herhalten, um wenigstens noch einen schmeichelhaften Punktgewinn einzufahren. Damals standen beide Teams zum Beginn der Rückrunde im Tabellenkeller, vor dem Duell am Sonntag liegen beide Seite an Seite im Tabellenmittelfeld, mit neun beziehungsweise zehn Punkten Abstand auf den Relegationsplatz.

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#D98SSV: „In Regensburg wird gute Arbeit geleistet“

In den vier Spielen seit der Trennung von Dirk Schuster haben die Lilien drei Siege eingefahren. Mit 32 Punkten auf der Habenseite – und neun Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz -, lässt sich die Tabelle aktuell überaus entspannt studieren. Jahn Regensburg steht mit 37 Punkten gar noch besser dar und bestätigt seine starke Vorjahressaison, die der damalige Aufsteiger als Tabellenfünfter abschloss. Sowohl in der aktuellen Rückrundentabelle, als auch in der Auswärtsstatistik rangiert der Jahn im vorderen Bereich. Ergo: Auf den SVD wartet ein weiterer schwerer Brocken. Vielleicht ganz gut so!

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#HSVD98: „Der HSV springt flach und hat oft Glück, den Balken nicht mitzureißen“

Hamburg war in den letzten Jahren ein gutes Pflaster für die Lilien. In den jüngsten Bundesligaspielzeiten gewannen die 98er beide Partien beim HSV. Und auch beim Stadtrivalen holte der SVD in zwei der letzten drei Gastspiele einen Dreier. In der Hinrunde traten die Lilien gegen die Rothosen am Bölle hingegen sehr ehrfürchtig auf und verloren folgerichtig mit 1:2. Am Samstag dürfte der Respekt nach dem jüngsten 3:2-Erfolg gegen Holstein Kiel nicht gar so groß ausfallen. Ob das allerdings reicht, um beim Aufstiegsaspiranten zu punkten? Immerhin ist die Stimmung beim HSV nach dem 4:0 bei St. Pauli ebenfalls bestens. Zudem gewann der Tabellenzweite sechs der letzten sieben Heimpartien, fünf davon mit 1:0.

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#D98KSV: „Vielleicht war der Umbruch unser ‚Glück im Unglück'“

Die Störche sind im Anflug. Vor der Saison noch als heißer Abstiegskandidat gehandelt, ließen die Kieler zum Auftakt mit einem 3:0 beim großen HSV aufhorchen und sind seither nie außer Tritt geraten. Rang 5 ist der Lohn für ihre mutige Spielweise. Das 4:2 in der Hinrunde führte dies eindrucksvoll vor Augen. Trotz langer Unterzahl konnte die KSV in Halbzeit 2 gegen bemühte aber harmlose Lilien noch den Deckel drauf machen. Es bleibt zu wünschen, dass der SVD am Samstag vor eigenem Publikum und mit neuem Trainer bessere Antworten als damals geben kann. Weiterlesen