In den nächsten Tagen darf die „kleine Nationalelf“ wieder ran und es steht viel auf dem Spiel. Im Play-off gegen die Ukraine muss die deutsche U21 den Einzug zur Europameisterschaft sichern. Dort geht es dann um die Qualifikation für Olympia 2016 in Brasilien. Es wäre die erste Teilnahme seit Jürgen Klinsmann 1988 in Seoul wirbelte. Weiterlesen
U21
WM-Spieltag 19: Junge Titelträger unter sich
Argentinien darf sich bekanntlich zweimaliger Weltmeister nennen. Der letzte Titelgewinn liegt allerdings schon 28 Jahre zurück. Mit der Schweiz jagt der heutige Konkurrent bislang vergebens einem WM-Titel hinterher. Wobei? So ganz stimmt das nicht. Sowohl Argentinien als auch die Schweiz verfügen über Spieler, die wissen wie man Weltmeister wird. Weiterlesen
Der DFB und seine Junioren im europäischen Vergleich
Das enttäuschende Abschneiden der deutschen U21-Nationalelf bei der Europameisterschaft und die fehlgeschlagene EM-Qualifikation der U19-Junioren haben in den Medien und zahlreichen Foren zu heftigen Diskussionen über das Nachwuchskonzept des DFB gesorgt. Selbst die in den letzten Jahren überaus erfolgreiche U17 hatte sich in diesem Jahr nicht für die kontinentale Endrunde qualifizieren können. Dabei herrschte doch lange Zeit beim DFB, in den Medien und an den Stammtischen das Selbstverständnis vor, der deutsche Nachwuchs verkörpere europäische Spitzenklasse. Doch ist dem wirklich so? Weiterlesen
Reise nach Jerusalem: Play-off zur U21-EM
Heute und morgen beginnen die Play-offs um die Teilnahme an der nächstjährigen U21-Europameisterschaft in Israel. Quer über den Kontinent verteilt stehen sieben Hinspiele auf dem Programm. Zu den Rückspielen kommt es Anfang nächster Woche. Die Trainer der 14 noch verbliebenen Teams dürften sich sprichwörtlich fühlen wie bei der „Reise nach Jerusalem“. Selbst nach durchstandener Gruppenphase muss jeder noch zwei Runden in den Play-offs drehen, bevor er sich eines EM-Platzes sicher sein darf. Der deutsche Nachwuchs muss sich dabei mit den starken Eidgenossen messen.
England vs. Ukraine: Das verrückte Jahr des Andriy Pyatov
Die Nationalelf der Ukraine sorgte im Vorfeld der EURO für kuriose Schlagzeilen. Im Monatsrhythmus kam dem Team ein Torhüter nach dem anderen abhanden. Alle Keeper, die Nationalcoach Oleh Blokhin in den acht Länderspielen zwischen August 2011 und Ende Februar 2012 eingesetzt hatte, standen ihm nicht mehr zur Verfügung. Zunächst war da Oleksandr Rybka, der Ende Januar aufgrund eines Dopingvergehens gesperrt wurde. Dann erlitt Andrey Dikan im März bei einem Spiel seines Vereins Spartak Moskau schwere Gesichtsverletzungen und schließlich musste Routinier Oleksandr Shovkovski im April mit einer Schulterverletzung passen. So war überall zu lesen, dass mit Andriy Pyatov nur die Nummer 4 das Tor der Ukraine hüten würde. Doch Pyatov ist alles andere als eine Notlösung.