WM-Spieltag 7: Australiens WM-Dauerkarte

Australiens Fußballschicksal wendete sich im März 2005 schlagartig. Nach vielen vergeblichen Anläufen erklärte sich der asiatische Fußballverband endlich bereit, die Australier in seine Fußballfamilie aufzunehmen. Der Weg für regelmäßige WM-Auftritte der Australier war geebnet. In die Entscheidungsfindung der Asiaten waren ein Marketingpartner der Asian Football Federation (AFC) und Mohamad Bin Hammam involviert.  Weiterlesen

WM-Spieltag 5: Back to the roots

Heute starten zwei deutsche U21-Europameister von 2009 in die Weltmeisterschaft. Damit sind aber keine Spieler von Jogi Löw gemeint, denn seinem WM-Kader gehören insgesamt sechs Spieler aus der damals siegreichen Mannschaft an. Die Rede ist von Ashkan Dejagah, der mittlerweile für den Iran spielt, und Fabian Johnson, den Jürgen Klinsmann für die US-Auswahl gewinnen konnte. Die beiden gehören zu den insgesamt neun WM-Fahrern, die ehedem für Juniorennationalmannschaften des DFB an den Start gingen, mittlerweile aber für andere Nationalteams auflaufen. Weiterlesen

Ukraines Fußball auf der Kippe

Die Ukraine kommt nicht zur Ruhe. Zunächst kulminierten die monatelangen prowestlichen Proteste in der Flucht des Präsidenten Wiktor Janukowitsch. Dann verleibte sich Russland binnen kürzester Zeit die Krim ein. Die Ereignisse wirken sich massiv auf den ukrainischen Fußball aus, denn schon wollen die beiden Krim-Vereine der Premier Liga den Gang nach Russland antreten. Sollte die Situation auch noch im Osten des Landes eskalieren, droht weiteres Ungemach. Weiterlesen

U21: Deutschland gegen die Türkei oder Tolgay meets Hakan

Am Mittwoch trifft Deutschlands ältester Juniorenjahrgang zum Freundschaftsspiel auf seine türkischen Altersgenossen. Dass die türkische Auswahl mit einer gehörigen Portion „deutschem Know-how“ antritt, ist mittlerweile Usus. So zählt mit Hakan Calhanoglu der in Mannheim geborene Shooting-Star des Karlsruher SC zu den interessanteren Spielern des türkischen Aufgebots. Ihm gegenüber steht im DFB-Team mit Tolgay Arslan ein in Paderborn geborener Deutsch-Türke, der bereits vor zwei Jahren sein U21-Länderspieldebüt feierte … allerdings für die Türkei!

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Irland vs. Kroatien: Irish blood, English heart

Bei der EURO in Polen und der Ukraine treten 36 Nationalspieler an, die nicht in den Ländern geboren wurden, für die sie auflaufen. Am stärksten „bediente“ sich die Auswahl der Republik Irland bei im Ausland geborenen Spielern. Angesichts der engen historischen Verbindungen zum britischen Nachbarn verwundert es wenig, dass die insgesamt acht „Gastspieler“ samt und sonders in Großbritannien und Nordirland auf die Welt kamen.

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Nationalspieler gesucht … im Ausland

Heute Abend geht es weiter mit der Qualifikation für die Euro 2012. Dabei treten mehrere Teams mit Spielern an, die als Migranten in anderen Staaten aufgewachsen sind und dort ihre fußballerische Ausbildung erfahren haben. Wie Ömer Toprak, 2008 noch U19-Europameister mit dem DFB. Er spielt fortan für die Türkei, das Heimatland seiner Eltern. Der türkische Verband durchforstet mit seinem Europabüro seit längerem penibel, welche türkisch-stämmigen Spieler in anderen Ländern fußballerisch herausstechen, damit er diese für sein Nationalteam gewinnen kann. Grund genug einmal dem Phänomen des Verbandswechsels nachzuspüren.

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