Mergim Mavraj: „Viele dachten: Ach was, den Klub gibt es noch?“

Mergim Mavraj (Quelle: kickschuh.wordpress.com)

Mergim Mavraj (Quelle: kickschuh.wordpress.com)

Mergim Mavraj (1. FC Köln), startete seine Karriere bei den Lilien. Mittlerweile kann der aktuelle Nationalspieler Albaniens auf fast 100 Bundesligaspiele und 86 Zweitligaspiele zurückblicken. Ich sprach mit ihm vor dem Saisonfinale in der 2. Bundesliga über seine Zeit in Darmstadt, wie er die Mannschaft des SVD bewertet und ob es am Sonntag zum Bundesligaaufstieg kommt.

Mergim, am vergangenen Sonntag spielte Darmstadt in Fürth. Die Lilien waren Deine erste Station, bei Fürth hast Du bis zum vergangenen Sommer gespielt. Was bedeutete die Partie für dich?
Ich war sogar im Stadion. Fürths Präsident Helmut Hack hatte mich eingeladen und ich war vor dem Spiel in der Kabine der Fürther. Das Spiel „meiner“ beiden Vereine von der Tribüne aus anzuschauen, war wirklich ein komisches Gefühl. Weiterlesen

RB-Blogger im Interview: „Man redet schnell aneinander vorbei“

Matthias (Quelle: privat)

Rotebrauseblogger Matthias (Quelle: privat)

Matthias (41) ist Blogger und ich meine ein wirklich guter. Seit nunmehr fünf Jahren bespielt er das Internet mit seinen Ansichten und Fakten zu einem – nun ja – speziellen Verein: RB Leipzig! An keinem anderen Klub arbeitet sich die aktive Fanszene derart ab. Vor der anstehenden Partie der Lilien in Leipzig spreche ich mit Matthias über seinen Bezug zu RB, seine Erfahrungen mit Darmstadt und natürlich wer am Freitagabend gewinnt. Weiterlesen

Esbjerg fB und der österreichische Spielverderber

Eintrittsticket Efb-MidtjyllandDie dänische Superligaen steht bei den deutschen Fußballfans nicht gerade hoch im Kurs. Bewegtbilder gibt es im deutschen TV nicht zu sehen und zu selten kreuzen sich die Wege dänischer und deutscher Klubs im Europapokal. Anfang der Saison kam es zu einer dieser raren Begegnungen. Bayer Leverkusen ließ Dänemarks Vorzeigeklub, den FC Kopenhagen, in der Qualifikation zur Champions League (3:2 und 4:0) keine Chance. Da traf es sich doch gut, einmal den Thronfolger unter die Lupe zu nehmen. Der der Konkurrenz enteilte FC Midtjylland aus Jütland gab sich in Esbjerg die Ehre. Weiterlesen

Merkel, Schmidtgal & Co.: Nationalelfkarrieren in Osteuropa

Von Kickschuh-Gastspieler Maximilian (Blog: https://internationalassociationfootball.wordpress.com/)

Eine große Karriere war ihm vorausgesagt worden. Kein Wunder, wenn man mit 16 zum AC Mailand wechselt und mit 18 sein Debüt in der Champions League feiert. Jetzt sitzt Alexander Merkel bei den Grasshoppers Zürich zumeist auf der Tribüne. Und statt mit der DFB-Elf international um Titel zu kämpfen, steht der Mittelfeldmann vor dem Debüt für die Nationalelf Kasachstans. Der Kickschuh-Blog wirft einen Blick auf ihn und andere deutsche Spieler, die für andere osteuropäische Nationenen spielen – oder spielen könnten. Weiterlesen

Was hat dich bloß so ruiniert, HSV & St.Pauli?

Der Hamburger Fußball hat es in diesen Wochen und Monaten leicht. Der Hamburger SV und der FC St. Pauli taumeln unisono Richtung Abgrund. Höhepunkt der Tiefschläge waren die gestrigen 0:1-Niederlagen beider Teams gegen die Berliner Konkurrenz. Kurz vor Schluss verloren beide in nahezu typisch-tragischer Manier und versäumten es, die Hertha und Union mit in die Abstiegszonen zu ziehen. Sind also die Tage des HSV als Erst- und die von Pauli als Zweitligist gezählt? Weiterlesen

Hanno Behrens: „Hier macht es Spaß mehr als 100 Prozent zu geben“

Hanno Behrens (Quelle: kickschuh.wordpress.com)

Hanno Behrens (Quelle: kickschuh.wordpress.com)

Hanno Behrens gehört im aktuellen Team des SV Darmstadt 98 zu den dienstältesten Spielern. Seit er 2012 ans Böllenfalltor kam, hat er eine überaus turbulente Zeit erlebt. Der 24-jährige spricht im aktuellen Interview über seine verkorkste Premierensaison, das Relegationsduell gegen Bielefeld, Gedächtnislücken und wie er den erhöhten Konkurrenzkampf auf seiner Mittelfeldposition sieht. Weiterlesen

„Die WM war vier Wochen Ausnahmezustand“

Matthias Hangst (Quelle: www.matthiashangst.com)

Matthias Hangst (Quelle: http://www.matthiashangst.com)

Er hat das aktuelle Sportfoto des Jahres geschossen. Er hat im Sommer in Brasilien sein sechstes großes Fußballturnier fotografiert. Er ist einer von nur acht festangestellten deutschen Sportfotografen bei Getty Images. Sein Rekord liegt bei rund 150 abgelichteten Fußballspielen und 80.000 zurückgelegten Kilometern im Jahr. Der Karlsruher Matthias Hangst (36) hat viel zu erzählen.

Matthias, wie viel Prozent Deiner Tätigkeit entfallen auf die Fußballfotografie?
Matthias: So um die 80 Prozent sind es bestimmt.

Wie lautet Deine klassische Aufgabe bei einem Fußballspiel?
Matthias:
Da gibt es mehrere. Zum einen natürlich das Spiel als klassischer Sportfotograf zu dokumentieren. Dann Emotionen einzufangen: Jubel, Tore, Enttäuschungen. Bei einer Partie Spielszenen vor bestimmten Werbebanden zu fotografieren gehört ebenfalls dazu. Und manchmal geht es schlicht darum, meine eigene Bildsprache zur Geltung zu bringen.

Muss man eigentlich ein Fan sein, um Sportfotograf zu werden?
Matthias:
Ich bin kein Fußballfan, obwohl ich mittlerweile mehr Spiele gesehen haben dürfte, als so mancher Berater. Wer seinen Job richtig gut machen will, der darf bei der Arbeit kein Fan sein. Ein Sportfotograf sollte aber eine Grundbegeisterung für den sportlichen Wettkampf mitbringen. Es macht den Job zudem unglaublich viel leichter, wenn man selbst Sport auf einem gewissen Niveau betrieben hat. Ich bin früher bei Deutschen Jugendmeisterschaften im Mittelstreckenlauf angetreten und habe bis zur Oberliga Handball gespielt. Diese Erfahrung hilft mir beim Fotografieren.

Du fotografierst international. Gibt es Städte oder Länder, in denen Du gerne arbeitest?
Matthias:
Ich finde den englischen Fußball und englische Stadien attraktiv und begeisternd. Es gibt dort viele Vereine, die noch über einen Tick mehr Fußballkultur verfügen, als beispielsweise in Deutschland. Weiterlesen