Ukraines Fußball auf der Kippe

Die Ukraine kommt nicht zur Ruhe. Zunächst kulminierten die monatelangen prowestlichen Proteste in der Flucht des Präsidenten Wiktor Janukowitsch. Dann verleibte sich Russland binnen kürzester Zeit die Krim ein. Die Ereignisse wirken sich massiv auf den ukrainischen Fußball aus, denn schon wollen die beiden Krim-Vereine der Premier Liga den Gang nach Russland antreten. Sollte die Situation auch noch im Osten des Landes eskalieren, droht weiteres Ungemach. Weiterlesen

Profifußballer: Wie der Vater, so der Sohn

In diesen Tagen sorgt der Name Zidane wieder für Schlagzeilen. Zinédines‘ Söhne Enzo (18) und Luca (15) spielen seit Jahren in den Nachwuchsteams von Real Madrid und wurden zuletzt für die französischen Juniorennationalmannschaften nominiert. Schicken sich die beiden also an, ihrem Vater nachzufolgen? Das Talent ist offensichtlich vorhanden. Derzeit gibt es zahlreiche weitere Beispiele von Söhnen, die wie ihre Väter im Profifußball gelandet sind. Im Sommer könnte einer von ihnen gar seinen Vater als Weltmeister beerben. Weiterlesen

Transfers in Europa: Die vier typischen Legionäre

Am 1. März schloss das Transferfenster in der Ukraine und damit in Europas letzter starker Liga. Auf den letzten Drücker wechselte der ukrainische Nationalspieler Marko Devic von Metalist Kharkiw zu Rubin Kasan nach Russland. Transfers wie diese, die über Ländergrenzen hinweg erfolgen, sind oft das Salz in der Suppe jeder Transferperiode. Doch wie lesen sich eigentlich die Legionärsstatistiken in den europäischen Topligen? Welche Nation entsendet die meisten Legionäre? Welche „Gastarbeiter“ sind in welchen Ligen am meisten gefragt? Das verrät ein Blick in die derzeit laut UEFA-Fünfjahreswertung 25 besten europäischen Ligen. Angefangen bei der englischen Premier League bis zur bulgarischen A Grupa. Dabei stechen vier Kategorien von Legionären ins Auge: Weiterlesen

Auf der Spur der Weltfußballer

Franck Ribéry, Cristiano Ronaldo und Lionel Messi sollen im vorangegangenen Kalenderjahr die besten Kicker der Welt gewesen sein. Einer von ihnen wird jedenfalls morgen in Zürich zum Weltfußballer 2013 gekürt. Während Ronaldo und Messi in einer Art Dauerfehde Stammgäste bei der alljährlichen Gala sind, ist Ribéry erstmals in der Endauswahl, reist aber immerhin mit der Empfehlung des Titels „Europas Fußballer des Jahres“ in die Schweiz. Doch das will bei der seit 1991 durchgeführten Kür des Weltfußballers nichts heißen. Weiterlesen

Trainertrend: Jung, unverbraucht, ehemaliger Juniorencoach

Hannover 96 wartete gestern mit einer faustdicken Überraschung auf. Neuer Chefcoach der Niedersachsen ist Tayfun Korkut. Den 39-jährigen – in Stuttgart geborenen – Türken hatte wohl niemand ernsthaft als Nachfolger von Mirko Slomka auf der Rechnung. Wenig verwunderlich, sind die Referenzen des ehemaligen türkischen Nationalspielers bislang doch äußerst überschaubar; trainierte Profivereine: 0, trainierte Juniorenteams: 3. Immerhin assistierte er bis zum Sommer 2013 in der türkischen Nationalelf. Aufgrund seiner geringen Meriten diskutieren Medien und Fans die Unerfahrenheit des jungen Coaches. Doch so absurd es klingen mag, Korkuts Vita steht mittlerweile für ein durchaus typisches Anforderungsprofil in der Bundesliga. Weiterlesen

Europapokal: Verflixte Doppelbelastung?

Eintracht Frankfurt und der Sportclub aus Freiburg hielten in dieser Saison die deutsche Fahne in der Gruppenphase der Europa League hoch. Beide kamen dank einer überragenden Vorsaison völlig überraschend zu europäischen Ehren. Prompt folgte die Quittung im Ligaalltag. Waren beide in der vergangenen Spielzeit noch synchron nach oben durchgestochen, verharren sie nun schon seit Wochen in trauter Zweisamkeit gefährlich nahe der Abstiegszone. War doch eigentlich absehbar, oder? Stichwort Doppelbelastung. Doch ist dem wirklich so? Zeit, mit einer Mär aufzuräumen. Weiterlesen

Sonnenhof Großaspach: Ein Dorfklub startet durch

Jeder Fußball-Nerd, den es im „kicker“ auf die hinteren Seiten des Innenteils verschlägt, oder der im ARD-Videotext die hohen 290er Nummern durchklickt, findet immer wieder kurios anmutende Klubnamen in der deutschen Fußballprovinz. So zum Beispiel in der Regionalliga Südwest, in der sich eine gewisse SG Sonnenhof Großaspach hartnäckig in der Spitzengruppe hält. Verläuft alles nach Plan, dürfte der ambitionierte Klub aus der 8.000 Einwohner-Gemeinde Aspach allerdings bald national von sich reden machen. Weiterlesen

Rickie Lambert im Spielzeugladen

Rickie Lamberts Fußballkarriere dürfte es eigentlich gar nicht geben. Zumindest nicht in heutigen Zeiten. Er ist ein lebender Anachronismus. Und gerade deshalb ist seine Geschichte so erstaunlich. Fakt ist, Rickie Lambert debütierte am 14. August 2013 in der Nationalelf. Als 31-jähriger. Sein erstes Erstligaspiel lag da gerade einmal zwölf Monate zurück. Bis zu seinem 29. Lebensjahr war er gar noch nie über die 3. Liga hinausgekommen. Dass Rickie Lambert inzwischen tatsächlich für die stolze englische Nationalelf aufläuft, mag nur auf den ersten Blick verwundern.  Weiterlesen

One to watch: Kevin Kampl

Die österreichische Bundesliga wird vom deutschen Fußballfan in der Regel links liegen gelassen. Die Vereine der Alpenliga machen international schlichtweg zu selten auf sich aufmerksam. Zudem mögen Dorfvereine wie Grödig, Ried oder Mödling in der ersten österreichischen Liga Fußballromantikern Tränen in die Augen treiben. Viele werden es wohl eher als Ausweis einer gewissen Provinzialität des österreichischen Fußballs verstehen. Selbst österreichische Fußballer geraten erst dann in den Fokus deutscher Fans, wenn sie in der deutschen Bundesliga aufkreuzen. Doch ein Blick in die Alpenliga kann sich durchaus lohnen. Derzeit treten etwa bei Red Bull Salzburg zwei junge Spieler äußerst nachhaltig in Erscheinung. Bei beiden ist das Potential vorhanden, um die österreichische Eliteklasse als Sprungbrett für eine größere internationale Karriere zu nutzen: Zum einen Sadio Mané aus dem Senegal sowie allen voran Kevin Kampl, ein in Solingen geborener slowenischer Nationalspieler. Weiterlesen