#FCID98: „Über einen Abstieg dürfte sich eigentlich niemand beschweren“

Ingolstadt spielt definitiv eine total verrückte Saison. Da holen sie bis zum 27. Spieltag jämmerliche 19 Punkte, nur um unter dem vierten Cheftrainer der Saison in fünf Partien 13 Punkte einzufahren. So könnte es bei zwei noch ausbleibenden Partien tatsächlich so weit kommen, dass der Klub in sieben Spielen so viele Zähler holt, wie in den 27 zuvor. Das würde reichen, um sich von einem direkten Abstiegsplatz zu entfernen. Das erinnert in übersteigerter Manier an die Aufholjagd der Lilien vom vergangenen Jahr. Just diese Lilien könnten am Sonntag der Aufholjagd der Schanzer ein Stoppschild setzen.

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#D98FCU: „Dass vor Darmstadt gegen Union auf lange Bälle von Union hinzuweisen ist, ist … neu“

Da ist sie im Saison-Endspurt doch noch: Die vor einem Dreivierteljahr von Dirk Schuster ausgegebene „sorgenfreie Spielzeit“. Die letzten drei Partien ohne Aufstiegschance oder Abstiegskampf anzugehen, ist im Lilienuniversum alles andere als üblich. Der Trainereffekt hatte sich beim SVD also tatsächlich eingestellt. Dimitrios Grammozis holte in acht Spielen 14 Punkte. Hinzu kommt der Dreier von Interimstrainer Kai Peter Schmitz gegen Dresden. Seit der Entlassung von Dirk Schuster verdoppelten die Lilien nicht nur ihre Punktausbeute pro Spiel, sie halbierten auch noch die Anzahl der Gegentreffer! Die 98er empfangen zum vorletzten Heimspiel der Saison Union Berlin. Die Hauptstädter und deren Fans sind nach dem 2:0 gegen den HSV guter Dinge und wollen im Aufstiegskampf weiterhin am Ball bleiben.

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#KOED98: „Das Auf und Ab dieser Mannschaft ist nicht vorhersehbar“

Wenn die Lilien am Freitagabend in Köln antreten, dann bittet der Klassenprimus zum Tanz. Aufgrund der beiden Unentschieden gegen Duisburg und den HSV sowie der überraschenden 0:3-Niederlage in Dresden, kann der effzeh dann aber noch nicht den Deckel drauf machen. Die letzten Ergebnisse sorgten für reichlich dicke Luft am Geißbockheim und Coach Markus Anfang wird nicht nur medial angezählt. Dennoch wird den Kölnern der Aufstieg kaum mehr zu nehmen sein. Hinzu kommt: Mit den 98ern kreuzt ein gern gesehener Gegner auf. Die letzten Spiele am Bölle gewann Köln mit 6:1 und 3:0. Die letzten beiden Heimspiele mit 4:1 und 2:0. Und diese Siege hätten gar noch deutlicher ausfallen müssen. All das verdeutlicht: Auf die Truppe von Dimitrios Grammozis wartet eine große Aufgabe bei einem schwer gereizten Gastgeber. Das Spiel kann böse in die Hose gehen, … oder der SVD geht in seiner Außenseiterrolle auf.  Weiterlesen

#D98BOC: „Nur 30 bis 40 Minuten, das reicht auf fremden Plätzen eben nicht“

Der Tabellennachbar aus Bochum schaut am Sonntag vorbei. Seit mittlerweile neun Jahren spielen die einstmals Unabsteigbaren nun schon in der 2. Bundesliga. Ein hoch gehandelter Aufstiegsanwärter waren sie in diesem Zeitraum eher selten. Passend zum Maus-Maskottchen verkörpert der langjährige Bundesligist inzwischen so etwas wie die graue Maus im Unterhaus. In den letzten Monaten kamen Johannes Wurtz, der langzeitverletzte Selim Gündüz und Coach Dimitrios Grammozis aus Bochum ans Böllenfalltor. Insbesondere der Trainer wird wissen, wie er sein neues Team auf seinen alten Arbeitgeber einzustellen hat.

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#FCMD98: „Wir haben beileibe ausreichend Lehrgeld gezahlt“

Tjoah. 33 Punkte stehen bei den Lilien auf der Habenseite. Bei noch sechs Saisonspielen beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz plötzlich nur noch sechs Punkte. Der könnte am kommenden Wochenende sogar auf drei Pünktchen zusammenschmelzen, sofern Sandhausen gewinnt und der SVD im direkten Duell beim 1. FC Magdeburg verliert, der auf eben jenem Relegationsplatz liegt. Damit das in Sachsen-Anhalt nicht passiert, muss das Team von Dimitrios Grammozis engagierter und wesentlich konzentrierter auftreten als am vergangenen Wochenende in Fürth. Der Klassenerhalt ist noch lange nicht in trockenen Tüchern und ich will mich nicht schon wieder aus der Komfortzone verabschieden, in der ich mich nach dem jüngsten Zwischenhoch gerade erst gewähnt hatte!

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#SGFD98: „Grammozis hätte ich gerne in Fürth gesehen“

Aus Fürth fuhr der SVD in den letzten Zweitligaspielzeiten nie so richtig happy nach Hause. 2015 verloren die aufstiegswilligen Lilien am vorletzten Spieltag bei den vom Abstieg bedrohten Franken mit 0:1, 2017 musste eine abgerutschte Flanke von Hamit Altintop in allerletzter Minute herhalten, um wenigstens noch einen schmeichelhaften Punktgewinn einzufahren. Damals standen beide Teams zum Beginn der Rückrunde im Tabellenkeller, vor dem Duell am Sonntag liegen beide Seite an Seite im Tabellenmittelfeld, mit neun beziehungsweise zehn Punkten Abstand auf den Relegationsplatz.

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Neuauflage: 111 Gründe, den SV Darmstadt 98 zu lieben

Im September 2015 erschien mein Lilien-Buch in der „111 Gründe“-Reihe. Seitdem ist einiges passiert, weshalb mich der Verlag bat, die 111 Kapitel durch elf Bonusgründe zu ergänzen. Gesagt, getan. Im vierten Quartal 2018 habe ich die bisher bereits veröffentlichten Gründe behutsam aktualisiert und elf neue Kapitel hinzugefügt. Dabei habe ich – wie schon in der Erstauflage – namhafte Zeitgenossen ihre Geschichte des SV Darmstadt 98 erzählen lassen. So konnte ich für zuletzt ausführlich mit Jerôme (Jego) Gondorf sprechen. Daneben kommt Ironman-Sieger Patrick Lange zu Wort, der seit zehn Jahren in Darmstadt lebt und trainiert.  Als kleinen Appetithappen veröffentliche ich hier den zweiten meiner elf Bonusgründe. Dabei rufe ich mir und allen Lesern den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte des SVD in Erinnerung: Weiterlesen

#D98SSV: „In Regensburg wird gute Arbeit geleistet“

In den vier Spielen seit der Trennung von Dirk Schuster haben die Lilien drei Siege eingefahren. Mit 32 Punkten auf der Habenseite – und neun Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz -, lässt sich die Tabelle aktuell überaus entspannt studieren. Jahn Regensburg steht mit 37 Punkten gar noch besser dar und bestätigt seine starke Vorjahressaison, die der damalige Aufsteiger als Tabellenfünfter abschloss. Sowohl in der aktuellen Rückrundentabelle, als auch in der Auswärtsstatistik rangiert der Jahn im vorderen Bereich. Ergo: Auf den SVD wartet ein weiterer schwerer Brocken. Vielleicht ganz gut so!

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#HSVD98: „Der HSV springt flach und hat oft Glück, den Balken nicht mitzureißen“

Hamburg war in den letzten Jahren ein gutes Pflaster für die Lilien. In den jüngsten Bundesligaspielzeiten gewannen die 98er beide Partien beim HSV. Und auch beim Stadtrivalen holte der SVD in zwei der letzten drei Gastspiele einen Dreier. In der Hinrunde traten die Lilien gegen die Rothosen am Bölle hingegen sehr ehrfürchtig auf und verloren folgerichtig mit 1:2. Am Samstag dürfte der Respekt nach dem jüngsten 3:2-Erfolg gegen Holstein Kiel nicht gar so groß ausfallen. Ob das allerdings reicht, um beim Aufstiegsaspiranten zu punkten? Immerhin ist die Stimmung beim HSV nach dem 4:0 bei St. Pauli ebenfalls bestens. Zudem gewann der Tabellenzweite sechs der letzten sieben Heimpartien, fünf davon mit 1:0.

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#D98KSV: „Vielleicht war der Umbruch unser ‚Glück im Unglück'“

Die Störche sind im Anflug. Vor der Saison noch als heißer Abstiegskandidat gehandelt, ließen die Kieler zum Auftakt mit einem 3:0 beim großen HSV aufhorchen und sind seither nie außer Tritt geraten. Rang 5 ist der Lohn für ihre mutige Spielweise. Das 4:2 in der Hinrunde führte dies eindrucksvoll vor Augen. Trotz langer Unterzahl konnte die KSV in Halbzeit 2 gegen bemühte aber harmlose Lilien noch den Deckel drauf machen. Es bleibt zu wünschen, dass der SVD am Samstag vor eigenem Publikum und mit neuem Trainer bessere Antworten als damals geben kann. Weiterlesen