Morgen Abend steigt der Auftakt zur Gruppenphase in der Champions-League-Saison 2013/2014. Die Bundesliga ist mit Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und Schalke 04 namhaft vertreten. Zudem beriefen ausländische Klubs zehn deutsche Fußballer in ihre Champions-League-Kader. So manch Fan der Münchner Löwen, der Schalker oder auch der TuS aus Koblenz wird dabei über einen Namen stolpern, den er in diesem erlauchten Kreis vermutlich nicht vermutet hätte: Marvin Pourié! Weiterlesen
Spieler
Marvin und Mario – wieder vereint in Florenz
Heute Abend war es endlich so weit. Mario Gomez gab sein lang erwartetes Stelldichein für den AC Florenz in der italienischen Serie A. Mit Catania Calcio fand sich am ersten Spieltag ein Gegner ein, der bestenfalls gehobenes Mittelmaß darstellt. Eigentlich ein dankbarer Auftaktgegner für Super-Mario. Und Gomez ließ sich nicht lange bitten. Nach einer Viertelstunde fand er die erste Erwähnung im Spielberichtsbogen … als Gelb-Sünder. 75 Minuten, einen Pfostentreffer und mehrere Abseitssituationen später hieß es auch ohne Gomez-Tor 2:1 für Firenze. Die Fußballwelt wird also noch ein Weilchen auf das Premierentor des Schwaben warten müssen. Was allerdings bei dem ganzen Mario-Hype von den deutschen Medien nur als Randnotiz wahrgenommen wird, beim AC Florenz spielt noch ein weiterer gebürtiger Schwabe: Marvin Compper. Und was noch viel weniger bekannt sein dürfte, die beiden tragen bereits zum vierten Mal das gleiche Trikot. Weiterlesen
Hello again – die Lieblinge der Trainer
Der Aufgalopp zur 51. Bundesliga-Saison steht am Wochenende ins Haus. 18 Teams gehen ins Rennen um die Meisterschaft und die lukrativen Europapokalplätze oder wollen einfach nur nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Dafür haben sie wieder kräftig in ihre Kader investiert. So manch Trainer erinnerte sich dabei offensichtlich an einen Kicker, den er bereits einmal anderswo trainiert hatte und lotste ihn zu seinem aktuellen Verein. Eigentlich ein logischer Schritt, weiß der Trainer doch nur zu gut, wen – oder besser was – er bekommt. Und auch der Spieler darf sich berechtigte Hoffnungen machen, in der neuen Runde eine gute Rolle im neuen Team zu spielen. Ein Überblick über die Lieblinge der Trainer: Weiterlesen
Patrick Milchraum – einmal Umaglesi Liga und zurück
Gestern vermeldeten die Stuttgarter Kickers einen Neuzugang von Dinamo Tiflis. Ein nicht alltäglicher Transfer für einen deutschen Drittligisten. Doch der neue Spieler heißt nicht etwa Kakabadze, Shashiashvili oder Tatanashvili, sondern Milchraum! Der 29-jährige Mittelfeldspieler kehrt nach diversen Stationen in Deutschland und einem einjährigen Abenteuer in der georgischen Umaglesi Liga zurück zu seinen Wurzeln, debütierte der gebürtige Stuttgarter doch im Sommer 2002 in der ersten Elf der Kickers. Weiterlesen
Emre Can: Der schwierige Weg eines Bayern-Talents
Wenn heute Abend der FC Bayern die Borussia aus Dortmund zum Pokalkracher empfängt, wird Emre Can aller Voraussicht nach auf der Tribüne Platz nehmen. Der 19-jährige Jungprofi verfügt über grandiose Anlagen, allerdings ist im Starensemble der Bayern (noch) kein Durchkommen für den Mittelfeldakteur, der die deutsche U17-Auswahl 2011 bei der WM in Mexiko als Kapitän ins Halbfinale führte. Der bisherige Leistungsnachweis seiner ersten Profisaison – zwei Einsätze im DFB-Pokal – belegt den steinigen Weg vom Bayern-Talent zum vollwertigen Profi.
Der nächste Deutsche bei Arsenal – Gedion Zelalem
Der heutige 26. Januar 2013 ist für Gedion Zelalem ein ganz besonderer Tag: Der junge Deutsche mit äthiopischen Wurzeln wird 16 Jahre alt. Das mag noch nicht sonderlich spektakulär klingen, damit hat er aber zugleich sein Eintrittsticket in die große Fußballwelt gelöst! Denn ab sofort läuft er für den Nachwuchs von Arsenal London auf. Neben Lukas Podolski (27), Per Mertesacker (29), Thomas Eisfeld (20), Serge Gnabry (17) und Leander Siemann (17) spielt nun also der sechste Deutsche beim Londoner Renommierklub. Und der junge Mittelfeldspieler gilt nicht nur als außerordentlich talentiert, er verfügt auch noch über eine außergewöhnliche Biografie.
Deutsches Duell in der Serie A?
Derzeit spielen zwei aktuelle deutsche Nationalspieler in der italienischen Serie A. Zwei? Ja, zwei! Der eine ist mit Miroslav Klose weithin bekannt, bei dem anderen handelt es sich um den Kapitän der deutschen U20-Nationalelf, Shkodran Mustafi. Sollte der junge Abwehrspezialist seine Verletzung vom vergangenen Wochenende rechtzeitig auskurieren, stünde einem Kräftemessen mit Klose am Samstag wenig entgegen. Denn dann empfängt Mustafis Sampdoria Genua Kloses Lazio aus Rom.
U21: Deutschland gegen die Türkei oder Tolgay meets Hakan
Am Mittwoch trifft Deutschlands ältester Juniorenjahrgang zum Freundschaftsspiel auf seine türkischen Altersgenossen. Dass die türkische Auswahl mit einer gehörigen Portion „deutschem Know-how“ antritt, ist mittlerweile Usus. So zählt mit Hakan Calhanoglu der in Mannheim geborene Shooting-Star des Karlsruher SC zu den interessanteren Spielern des türkischen Aufgebots. Ihm gegenüber steht im DFB-Team mit Tolgay Arslan ein in Paderborn geborener Deutsch-Türke, der bereits vor zwei Jahren sein U21-Länderspieldebüt feierte … allerdings für die Türkei!
Die Riege der vereinslosen Profis
Seit heute hat der zuletzt vereinslose Profi Sebastian Boenisch offiziell wieder eine sportliche Heimat gefunden. Der 25-jährige Außenverteidiger heuert bis zum Saisonende bei Bayer Leverkusen an. Aufgrund der Verletztenmisere auf den Außenpositionen sicherte sich der Werksklub die Dienste des ehemaligen Bremers, der einen leistungsbezogenen Vertrag unterzeichnete. Der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler, der bei der diesjährigen EURO für sein Geburtsland Polen auflief, war sicher einer der bekannteren Profis auf Vereinssuche. Es stehen aber immer noch zahlreiche Promis ohne Klub da. Ein selektiver Überblick:
Jugend forsch: Serge Gnabry vor CL-Debüt?
Wenn morgen Abend die Knappen aus Schalke zur Champions-League-Partie in Arsenals guter Stube antreten, könnten sie auf drei deutsche Landsleute treffen. Neben Lukas Podolski und Per Mertesacker schickt sich auch der erst 17-jährige Serge Gnabry an mitzumischen.