#D98BOC: „Nur 30 bis 40 Minuten, das reicht auf fremden Plätzen eben nicht“

Der Tabellennachbar aus Bochum schaut am Sonntag vorbei. Seit mittlerweile neun Jahren spielen die einstmals Unabsteigbaren nun schon in der 2. Bundesliga. Ein hoch gehandelter Aufstiegsanwärter waren sie in diesem Zeitraum eher selten. Passend zum Maus-Maskottchen verkörpert der langjährige Bundesligist inzwischen so etwas wie die graue Maus im Unterhaus. In den letzten Monaten kamen Johannes Wurtz, der langzeitverletzte Selim Gündüz und Coach Dimitrios Grammozis aus Bochum ans Böllenfalltor. Insbesondere der Trainer wird wissen, wie er sein neues Team auf seinen alten Arbeitgeber einzustellen hat.

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#FCMD98: „Wir haben beileibe ausreichend Lehrgeld gezahlt“

Tjoah. 33 Punkte stehen bei den Lilien auf der Habenseite. Bei noch sechs Saisonspielen beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz plötzlich nur noch sechs Punkte. Der könnte am kommenden Wochenende sogar auf drei Pünktchen zusammenschmelzen, sofern Sandhausen gewinnt und der SVD im direkten Duell beim 1. FC Magdeburg verliert, der auf eben jenem Relegationsplatz liegt. Damit das in Sachsen-Anhalt nicht passiert, muss das Team von Dimitrios Grammozis engagierter und wesentlich konzentrierter auftreten als am vergangenen Wochenende in Fürth. Der Klassenerhalt ist noch lange nicht in trockenen Tüchern und ich will mich nicht schon wieder aus der Komfortzone verabschieden, in der ich mich nach dem jüngsten Zwischenhoch gerade erst gewähnt hatte!

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#SGFD98: „Grammozis hätte ich gerne in Fürth gesehen“

Aus Fürth fuhr der SVD in den letzten Zweitligaspielzeiten nie so richtig happy nach Hause. 2015 verloren die aufstiegswilligen Lilien am vorletzten Spieltag bei den vom Abstieg bedrohten Franken mit 0:1, 2017 musste eine abgerutschte Flanke von Hamit Altintop in allerletzter Minute herhalten, um wenigstens noch einen schmeichelhaften Punktgewinn einzufahren. Damals standen beide Teams zum Beginn der Rückrunde im Tabellenkeller, vor dem Duell am Sonntag liegen beide Seite an Seite im Tabellenmittelfeld, mit neun beziehungsweise zehn Punkten Abstand auf den Relegationsplatz.

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Neuauflage: 111 Gründe, den SV Darmstadt 98 zu lieben

Im September 2015 erschien mein Lilien-Buch in der „111 Gründe“-Reihe. Seitdem ist einiges passiert, weshalb mich der Verlag bat, die 111 Kapitel durch elf Bonusgründe zu ergänzen. Gesagt, getan. Im vierten Quartal 2018 habe ich die bisher bereits veröffentlichten Gründe behutsam aktualisiert und elf neue Kapitel hinzugefügt. Dabei habe ich – wie schon in der Erstauflage – namhafte Zeitgenossen ihre Geschichte des SV Darmstadt 98 erzählen lassen. So konnte ich für zuletzt ausführlich mit Jerôme (Jego) Gondorf sprechen. Daneben kommt Ironman-Sieger Patrick Lange zu Wort, der seit zehn Jahren in Darmstadt lebt und trainiert.  Als kleinen Appetithappen veröffentliche ich hier den zweiten meiner elf Bonusgründe. Dabei rufe ich mir und allen Lesern den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte des SVD in Erinnerung: Weiterlesen

#D98SSV: „In Regensburg wird gute Arbeit geleistet“

In den vier Spielen seit der Trennung von Dirk Schuster haben die Lilien drei Siege eingefahren. Mit 32 Punkten auf der Habenseite – und neun Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz -, lässt sich die Tabelle aktuell überaus entspannt studieren. Jahn Regensburg steht mit 37 Punkten gar noch besser dar und bestätigt seine starke Vorjahressaison, die der damalige Aufsteiger als Tabellenfünfter abschloss. Sowohl in der aktuellen Rückrundentabelle, als auch in der Auswärtsstatistik rangiert der Jahn im vorderen Bereich. Ergo: Auf den SVD wartet ein weiterer schwerer Brocken. Vielleicht ganz gut so!

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#HSVD98: „Der HSV springt flach und hat oft Glück, den Balken nicht mitzureißen“

Hamburg war in den letzten Jahren ein gutes Pflaster für die Lilien. In den jüngsten Bundesligaspielzeiten gewannen die 98er beide Partien beim HSV. Und auch beim Stadtrivalen holte der SVD in zwei der letzten drei Gastspiele einen Dreier. In der Hinrunde traten die Lilien gegen die Rothosen am Bölle hingegen sehr ehrfürchtig auf und verloren folgerichtig mit 1:2. Am Samstag dürfte der Respekt nach dem jüngsten 3:2-Erfolg gegen Holstein Kiel nicht gar so groß ausfallen. Ob das allerdings reicht, um beim Aufstiegsaspiranten zu punkten? Immerhin ist die Stimmung beim HSV nach dem 4:0 bei St. Pauli ebenfalls bestens. Zudem gewann der Tabellenzweite sechs der letzten sieben Heimpartien, fünf davon mit 1:0.

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#D98KSV: „Vielleicht war der Umbruch unser ‚Glück im Unglück'“

Die Störche sind im Anflug. Vor der Saison noch als heißer Abstiegskandidat gehandelt, ließen die Kieler zum Auftakt mit einem 3:0 beim großen HSV aufhorchen und sind seither nie außer Tritt geraten. Rang 5 ist der Lohn für ihre mutige Spielweise. Das 4:2 in der Hinrunde führte dies eindrucksvoll vor Augen. Trotz langer Unterzahl konnte die KSV in Halbzeit 2 gegen bemühte aber harmlose Lilien noch den Deckel drauf machen. Es bleibt zu wünschen, dass der SVD am Samstag vor eigenem Publikum und mit neuem Trainer bessere Antworten als damals geben kann. Weiterlesen

Insider im Gespräch über … Dimitrios Grammozis

Seit dem Wochenende hat der SVD einen neuen Cheftrainer: Ex-Bundesligaprofi Dimitrios Grammozis. Der gebürtige Wuppertaler trainierte zuletzt die U19-Bundesligamannschaft des VfL Bochum. Carsten Wehlmann, der neue Sportliche Leiter der Lilien, wollte einen Neuen, dessen Entwicklung noch nicht zu Ende ist. Grammozis‘ Entwicklung ist mit fünf Jahren in der 2. Reihe der Westdeutschen noch ziemlich am Anfang. Entsprechend aufgepeitscht waren die Kommentare einiger Lilienfans in den sozialen Medien. Sie hätten sich einen erfahrenen Trainer gewünscht. Mit seinen 40 Jahren ist Grammozis genauso alt wie seinerzeit Torsten Frings als er zu den 98ern kam und sogar zwei Jahre älter als Kosta Runjaic bei dessen Dienstantritt im Jahr 2010. Journalist Philipp schreibt für Westline, die Ruhr Nachrichten und den sid über den VfL Bochum. Er beantwortet fünf Fragen zum Neuen auf dem Trainerstuhl. Weiterlesen

#D98SGD: „Maik Walpurgis scheint die Mannschaft nicht zu erreichen“

Im ersten Spiel nach Dirk Schuster kommt Dynamo Dresden ans Bölle. Mit dem Hinspiel begann im Spiel der Lilien etwas zu brechen. Bei der 1:4-Pleite zeigte sich erstmals in dieser Saison die Anfälligkeit der Defensive. Anschließend ging es in der Tabelle stetig bergab und es folgte bis heute nur noch ein Spiel ohne Gegentor. Vor dem 23. Spieltag trennen beide Teams drei Punkte und zwei Plätze. Mit Erich Berko werden die Sachsen einen Spieler im Aufgebot haben, der ab Sommer das Trikot mit der Lilie auf der Brust tragen wird. Ansonsten schleppen die Gäste ähnliche Probleme wie der SVD mit sich herum, denn die Punktausbeute war zuletzt überaus mager. Zudem wird Coach Maik Walpurgis medial angezählt.

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Einwurf: Da wo Schuster drauf stand, war nicht mehr viel Schuster drin

Das ging nun doch schneller als gedacht: Heute um 13:30 Uhr vermeldeten die Lilien die Trennung von Dirk Schuster! Bei einem Blick auf die Tabelle ein nachvollziehbarer Schritt, trennen die Lilien doch nur noch vier Punkte von Relegationsplatz 16. Bei einem Blick auf die fußballerischen Darbietungen der letzten Wochen und Monate, darf hinter die Entscheidung des Rauswurfs sogar ein Ausrufezeichen gesetzt werden. Weiterlesen