
Nach dem Schotten Fraser Hornby und dem Schweden Isac Lidberg soll fortan der Südkoreaner Lee Ho-jae das Toreschießen beim SV Darmstadt 98 übernehmen. Was die Spatzen schon länger von den Dächern pfiffen ist nun vollzogen. Die Lilien verpflichteten den 25-Jährigen von den Pohang Steelers. Die Fußstapfen, in die er treten muss sind sehr groß, die Erwartungshaltung der SVD-Fans gleichfalls. Was ist von dem Angreifer zu halten, der mit Sicherheit in die Kategorie fällt, die Paul Fernie (Geschäftsführer Sport), so gerne als kreativen Transfer bezeichnet? Ich wendete mich an den südkoreanischen Fußballjournalisten Han June, um ihn über seine persönlichen Ansichten zu Lee Ho-jae zu befragen. Am Ende des Interviews habe ich die wichtigsten Aussagen ins Deutsche übersetzt.(Bildquelle: www.sv98.de )
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Frühzeitig in trockene Tücher gebracht hat der SV Darmstadt 98 seinen ersten Neuzugang für die kommende Zweitligaspielzeit. Von 1860 München kommt Angreifer Fynn Lakenmacher ans Böllenfalltor. Der bald 24-jährige Offensivspieler wurde bei Hannover 96 ausgebildet und gelangte von dort über den TSV Havelse nach München. Für die Löwen kam er in zwei Drittligaspielzeiten auf bislang 66 Einsätze und 17 Torbeteiligungen. Eine auf den ersten Blick sehr ausbaufähige Bilanz für einen Stürmer, den die Lilien als variablen Spieler und „robuste Nummer neun“ vorstellten. Ich befrage
Sebastian Polter soll in den verbleibenden 15 Partien den Zielspieler im Angriff der Lilien geben. Er wird damit Luca Pfeiffer in vorderster Front ersetzen, der dann womöglich wieder mehr sein Spiel so aufziehen kann, wie er es 2021/22 am Bölle gezeigt hat: als um den zentralen Angreifer herumspielende Doppelspitze, die sich fallen lassen und nach außen ausweichen kann. Die Verpflichtung eines neuen Zielspielers war von den Fans lange herbeigesehnt worden. Doch kann Polter die hohen Erwartungen überhaupt erfüllen? Nach einem starken Jahr beim VfL Bochum, mit dem er den Klassenerhalt in der Bundesliga-Saison 2021/22 feierte, wechselte er zum FC Schalke 04. Dort agierte er jedoch deutlich weniger glücklich und wurde – auch verletzungsgeplagt – im Jahr 2023 nur selten von Beginn an aufgeboten. Ich habe mich bei Philipp und Torsten über Polter erkundigt.
Da isser. Der von Torsten Lieberknecht geforderte „Stürmer-Stürmer“, der „eine gewisse Präsenz haben und Gefahr im Strafraum ausstrahlen“ muss. Der zudem „jünger als 30 Jahre sein und nicht aus einer ganz exotischen Liga kommen soll“. All das trifft auf Filip Stojilkovic zu. 23-jähriger Schweizer, der vom Erstligisten FC Sion nach Darmstadt kommt. Der Angreifer schoss in der vergangenen Spielzeit elf Tore, aktuell hatte er fünf auf dem Konto. In der 2. Liga seines Heimatlandes kam er in 50 Partien auf 31 Torbeteiligungen. Der SVD stattete den in der U19 für Hoffenheim spielenden Stürmer mit einem Vertrag über bemerkenswerte viereinhalb Jahre aus. Ich tauschte mich mit
Da isser, der neue Stürmer. Der gerade einmal 18-jährige Schwede Oscar Vilhelmsson geht fortan für den SV Darmstadt 98 auf Torejagd. Trotz seines noch jugendlichen Alters kann er bereits auf mehr als 30 Einsätze für IFK Göteborg zurückblicken. In diesen erzielte er für den schwedischen Traditionsklub sechs Pflichtsspieltreffer. Die Ablösesumme dürfte bei mehr als einer Million Euro liegen. Eine stolze Summe, die auch einen gewissen Rucksack bedeuten kann für einen solch jungen Stürmer, der erstmals sein Heimatland verlässt. Wie schon bei der Verpflichtung von Thomas Isherwood befragte ich den schwedischen Sportjournalisten
Gerade einmal 20 Jahre alt ist der neue Spieler, den der SV Darmstadt zu Jahresbeginn geholt hat. André Leipold kommt von Viertligist Wacker Burghausen zu den Lilien. Wie man liest, hat der Angreifer im letzten Halbjahr einige Klubs auf sich aufmerksam gemacht. Auf immerhin elf Scorerpunkte brachte es der gebürtige Oberbayer im bisherigen Saisonverlauf. In seiner Jugend spielte Leipold zeitweise für RB Salzburg, Bayern München und die SpVgg Unterhaching. Da sich die meisten Lilienfans – wie ich – nicht mit der Regionalliga Bayern auskennen, befragte ich Michael Buchholz zum Zugang. Michael ist freiberuflicher Journalist und hat früher für die Abendzeitung München gearbeitet. Heute berichtet er mitunter über die Regionalliga Bayern, und damit auch über Wacker Burghausen. (Hier sein Beitrag über den Wechsel Leipolds zu den Lilien: 
