Spanien vs. Irland: Barca, Real … und die Premier League

Der Ausgleichstreffer von Cesc Fabregas gegen Italien steht stellvertretend für die aktuelle spanische Nationalmannschaft. Abgesichert vom „Sechser“ Xabi Alonso von Real Madrid erreicht der Ball Xavi und Iniesta vom FC Barcelona, die sich durch das Mittelfeld kombinieren. Passempfänger David Silva von Manchester City lauert am Sechzehner, von wo er den bei Arsenal London gereiften und bei Barcelona spielenden Fabregas einsetzt, der nervenstark vollendet. Das spanische Spiel umfasst also ganz viel Barca, gestützt von Real und einem wichtigen Schuss England.

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Niederlande vs. Deutschland: Niederländisches Allerlei

FC Barcelona, Manchester City, Arsenal FC, AC Milan, Bayern München. Die Klubs vieler niederländischen Nationalspieler lesen sich wie das Who-is-who des europäischen Spitzenfußballs. 15 der 21 Auswahlspieler stehen bei absoluten Topvereinen aus der italienischen Serie A, der spanischen Primera Division, der deutschen Bundesliga und vor allem der englischen Premier League unter Vertrag. Was jedoch ebenfalls ins Auge sticht, die 23 nominierten Spieler verteilen sich auf sage und schreibe 21 verschiedene Vereine.

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Polen vs. Russland: Alan Dzagoev – out of Beslan

Alan Dzagoev ließ am ersten Spieltag der EURO als Doppeltorschütze aufhorchen. Der 21-jährige brachte die russische Auswahl gegen Tschechien mit seinen Treffern zum 1:0 und 3:1 auf die Siegerstraße. Insidern war der junge Russe schon länger ein Begriff. Die wenigsten wissen allerdings, dass der junge Kaukasier eines der dunkelsten Kapitel der jüngeren russischen Geschichte hautnah miterlebte.

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Ukraine vs. Schweden: Der dribbelstarke Exot

Dass der ein oder andere EM-Spieler in kleineren Ligen wie der schweizerischen, schottischen oder gar israelischen beschäftigt ist, mag noch nicht so sehr verwundern. Dass der irische Altstar Robbie Keane mittlerweile in der US-amerikanischen Major League Soccer auf Torejagd geht, mutet schon ein wenig exotischer an. Dass ein EM-Fahrer jedoch unter der Sonne Arabiens kickt – und das schon seit vier Jahren, überrascht nun doch.

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Irland vs. Kroatien: Irish blood, English heart

Bei der EURO in Polen und der Ukraine treten 36 Nationalspieler an, die nicht in den Ländern geboren wurden, für die sie auflaufen. Am stärksten „bediente“ sich die Auswahl der Republik Irland bei im Ausland geborenen Spielern. Angesichts der engen historischen Verbindungen zum britischen Nachbarn verwundert es wenig, dass die insgesamt acht „Gastspieler“ samt und sonders in Großbritannien und Nordirland auf die Welt kamen.

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Deutschland vs. Portugal: Gelsenkirchener Tradition und Münchner Schule

Bayern München mag mit 8 Spielern den größten Block im DFB-Nationalteam stellen, tatsächlich in München geboren ist freilich nur Philipp Lahm. Aus einer anderen Stadt stammen hingegen gleich drei deutsche EURO-Fahrer. Ilkay Gündogan, Mesut Özil und Manuel Neuer haben allesamt in Gelsenkirchen das Licht der Welt erblickt. Sie führen mit ihrer EM-Nominierung eine glorreiche Tradition der fußballverrückten Stadt fort.

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Polen vs. Griechenland: Der große Auftritt des unterfränkischen Griechen

Heute Abend blickt die ganze Fußballwelt nach Warschau, um das Auftaktspiel der EURO 2012 zwischen Polen und Griechenland zu verfolgen. Einige Aschaffenburger werden das Spiel sicher mit besonderem Interesse verfolgen. Der in der unterfränkischen Stadt geborene und aufgewachsene José Holebas darf sich große Chancen ausrechnen die linke Abwehrseite der Griechen zu beackern.

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EURO 2012: Premier League und Bayern München Top-Entsender

In den kommenden drei Wochen findet in Polen und der Ukraine die Fußball-Europameisterschaft statt. Die Nationaltrainer der 16 Teilnehmerverbände haben insgesamt 368 Spieler für die EURO nominiert. Das größte Kontingent stellt die englische Premier League. Zusätzlich zu den dort beschäftigten englischen Nationalspielern stürmen und verteidigen 56 Kicker aus den anderen Teilnehmerländern für englische Teams. Mit zwölf Fußballern schickt Bayern München die meisten Spieler eines Vereins zum Turnier.

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French Open: Der offene Titelkampf der Ligue 1

Olympique Lyon, Girondins Bordeaux, Olympique Marseille, OSC Lille und nun also der Montpellier Hérault Sport ClubFünf verschiedene Klubs errangen in den fünf vergangenen Spielzeiten die französische Meisterschaft. Eine Bilanz, die europaweit ihresgleichen suchen dürfte. Erst recht in einer so starken Liga wie der französischen. Seit 1996 errangen darüber hinaus vier Klubs das erste Mal den französischen Meistertitel. Auch dies ein Beleg für einen erfreulich offenen Wettbewerb in der Ligue 1. Das Herz aller Fußballromantiker dürfte angesichts dieser Ausgeglichenheit höher schlagen. Erst recht, wenn sie sich näher mit dem frischgebackenen Champion aus Montpellier befassen.

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Einwurf: Die selbstverschuldete Niederlage von München

Noch lange werden sich Spieler und Verantwortliche des FC Bayern fragen, wie das gestrige Champions-League-Finale verloren werden konnte. 4:5 nach Elfmeterschießen gegen einen Gegner, der sich so gut wie gar nicht am Spiel beteiligte und eigene Offensivaktionen nur in homöopathischen Dosen startete. Dennoch hat sich nunmehr der Chelsea FC aus London in den Champions-League-Annalen verewigt und wie dieser Erfolg zustande kam, wird schon in wenigen Wochen niemanden mehr interessieren: The winner takes it all!

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