Die Riege der vereinslosen Profis

Seit heute hat der zuletzt vereinslose Profi Sebastian Boenisch offiziell wieder eine sportliche Heimat gefunden. Der 25-jährige Außenverteidiger heuert bis zum Saisonende bei Bayer Leverkusen an. Aufgrund der Verletztenmisere auf den Außenpositionen sicherte sich der Werksklub die Dienste des ehemaligen Bremers, der einen leistungsbezogenen Vertrag unterzeichnete. Der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler, der bei der diesjährigen EURO für sein Geburtsland Polen auflief, war sicher einer der bekannteren Profis auf Vereinssuche. Es stehen aber immer noch zahlreiche Promis ohne Klub da. Ein selektiver Überblick:

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Gefragte Altstars

Vor zehn Jahren gab es für altgediente Profis ein Hauptziel, um die Karriere üppig entlohnt ausklingen zu lassen: Die Ligen in den Golfstaaten. Seit in den USA, China und Brasilien ebenfalls gute Gehälter gezahlt werden, ziehen die Scheichs beim Schachern um namhafte Routiniers immer häufiger den Kürzeren. Dieses Jahr zeigt dies überdeutlich.

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Spanien vs. Italien: Silvalotelli

Mit Spanien und Italien bestreiten heute zwei Schwergewichte des Weltfußballs das Endspiel der Europameisterschaft. Beide Auswahlen vertrauen überwiegend auf Spieler aus den heimischen Ligen. Juventus Turin auf italienischer und der FC Barcelona auf spanischer Seite stellen mit jeweils sieben Spielern den Löwenanteil ihrer Teams. Ein Spanier und ein Italiener kennen sich hingegen sehr gut, denn beide verdienen ihr Geld beim aktuellen englischen Meister Manchester City: Mario Balotelli und David Silva.

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One to watch: Eden Hazard

Europäische Sportjournalisten wählten unlängst den Dortmunder Mario Götze zum vielversprechendsten Talent im europäischen Fußball. Knapp hinter ihm und dem Spanier Thiago Alcántara belegte der Belgier Eden Hazard Platz 3. Der 21-jährige spielt seit 2005 im französischen Lille und trug maßgeblich zur Meisterschaft des OSC im vergangenen Jahr bei. Zudem ist er eines der großen Versprechen auf eine goldene Zukunft des belgischen Fußballs.

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Savio, when did it all go wrong?

26. Juli 2008: Die U19 des DFB gewinnt das Finale der Europameisterschaft in Tschechien. Aus dem deutschen Team sticht ein Spieler heraus, der sein Geld bereits im Ausland verdient: Savio Nsereko vom italienischen Serie-B-Verein Brescia Calcio. Während die meisten seiner damaligen Teamkameraden mittlerweile in der 1. Bundesliga spielen, scheint Savios Karriere gerade am absoluten Tiefpunkt zu sein. Im September verschwand er zum zweiten Mal binnen eines Jahres für mehrere Wochen spurlos.

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