
Da isser endlich, der Wunderstürmer, der Isac Lidberg vergessen machen soll. So würden sich das die Lilienfans zumindest von Milan Smit wünschen. Doch gemach, gemach. Der SV Darmstadt 98 hat zunächst einmal nicht mehr gemacht, als die Lücke im Sturmzentrum geschlossen, die nach dem Kaderumbau in der Offensive noch offen war. In die jüngst eröffnete Spielzeit geht der SVD nunmehr mit den Mittelstürmern Smit, dem zuletzt verpflichteten Südkoreaner Ho-jae Lee sowie Fynn Lakenmacher. Smit kommt leihweise vom englischen Zweitligist Stoke City nach Darmstadt. Dorthin war der 23-Jährige Niederländer im Winter gewechselt, nachdem er zuvor beim niederländischen Erstligisten Go Ahead Eagles überzeugt hatte. Das letzte halbe Jahr in England verlief dann nicht derart zufriedenstellend, dass Stoke ihm sonderlich viele Chancen im Kader eingeräumt hätte. So schrieb es der Klub jedenfalls als er die Leihe von Smit zu die Lilien offiziell bestätigte. Wie Smit einzuschätzen ist, dazu befragte ich Daniel, mit dem ich mich bereits über Nicolas Verkooijen und Ibrahim El Kadiri ausgetauscht hatte. Daniel ist Experte für den niederländischen Fußball, u.a. bei Oranjefussball und im Rasenfunk. (Bildquelle: www.sv98.de )
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Sebastian Polter soll in den verbleibenden 15 Partien den Zielspieler im Angriff der Lilien geben. Er wird damit Luca Pfeiffer in vorderster Front ersetzen, der dann womöglich wieder mehr sein Spiel so aufziehen kann, wie er es 2021/22 am Bölle gezeigt hat: als um den zentralen Angreifer herumspielende Doppelspitze, die sich fallen lassen und nach außen ausweichen kann. Die Verpflichtung eines neuen Zielspielers war von den Fans lange herbeigesehnt worden. Doch kann Polter die hohen Erwartungen überhaupt erfüllen? Nach einem starken Jahr beim VfL Bochum, mit dem er den Klassenerhalt in der Bundesliga-Saison 2021/22 feierte, wechselte er zum FC Schalke 04. Dort agierte er jedoch deutlich weniger glücklich und wurde – auch verletzungsgeplagt – im Jahr 2023 nur selten von Beginn an aufgeboten. Ich habe mich bei Philipp und Torsten über Polter erkundigt.
Kurz vor knapp holen die Lilien mit Bartol Franjic ihr vermeintlich letztes noch fehlendes Puzzlestück für die am Sonntag beginnende Bundesligasaison 2023/24. Nachdem mit Luca Pfeiffer unter der Woche leihweise ein altbekannter Offensivspieler in Darmstadt anheuerte, folgte heute also der 23-jährige Kroate. Obwohl er schon eine Bundesligasaison beim VfL Wolfsburg hinter sich hat, ist der Defensivspezialist bislang nicht groß in Erscheinung getreten. Gerade einmal fünf Bundesligaspiele und ein Einsatz im DFB-Pokal sind für einen Spieler, der den Niedersachsen vor Jahresfrist 7,5 Millionen Euro wert war, dann doch sehr wenig. Im Sommer führte Franjic Kroatiens U21 bei der Europameisterschaft als Kapitän aufs Feld. Zuvor hatte er für Dinamo Zagreb bereits 24 Einsätze im Europapokal sammeln dürfen. Welchen Reim dürfen die Lilienfans sich also auf den neuen Kicker am Bölle machen? Ich befrage
Mittelstürmer Nummer 2 ist da. Luca Pfeiffer kommt auf Leihbasis vom dänischen Spitzenklub FC Midtjylland nach Darmstadt. Der großgewachsene Angreifer absolvierte in der vergangenen Spielzeit 14 Partien für die Dänen, darunter drei Kurzeinsätze in der Champions League. Da ihm der Durchbruch verwehrt blieb, heuert der 24-Jährige nun für ein Jahr bei den Lilien an. Mit dem VfL Osnabrück und den Würzburger Kickers feierte er bereits Zweitligaaufstiege. Ich tausche mich – wie schon bei Frank Ronstadt – mit
Benjamin Goller kommt leihweise zum SVD. Der 22-Jährige Flügelspieler kennt die 2. Bundesliga aufgrund seiner letztjährigen Spielzeit beim Karlsruher SC. Sein Stammverein ist allerdings Werder Bremen, der ihm einen weiteren Reifeprozess bei einem anderen Klub gönnen will. Der gebürtige Württemberger wurde bei den Stuttgarter Kickers und in der Schalker Knappenschmiede ausgebildet. Seinen zehn Bundesliga-Einsätzen für Werder fügte er in Karlsruhe 27 Partien im Unterhaus hinzu. Im Verlauf der letzten Saison durfte er bei den Badenern als Stammkraft gelten. Ich befrage 

